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Das nach Süden auskragende Dach schützt die zweigeschoßige Fassade der Pausenhalle des
BRG Neusiedl am See vor sommerlicher Überwärmung.

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Vordach und Pergola als Sonnenschutz

Das Tageslicht – der sichtbare Anteil des Sonnenlichtes – gliedert sich auf in:

  1. Direkte Sonnenstrahlung: Strahlung der Sonne die als parallele Strahlung die Erdoberfläche erreicht.
  2. Diffuse Himmelsstrahlung:  diffuses, ungerichtetes Licht durch Streuung der Sonnenstrahlen an Luftmolekülen, Aerosol- und Wolkenpartikeln (Himmelsslicht). Die Leuchtdichte der diffusen Himmelsstrahlung ist am Zenit am größten und nimmt zu Horizont hin ab wo sie nur noch ca. ein Drittel der Leuchtdichte des Zenits beträgt.

Ziel ist es im Allgemeinen die direkte Sonneneinstrahlung im Sommer aus dem Gebäude fernzuhalten um eine sommerliche Überwärmung zu verhindern. Im Winter hingegen sorgt die direkte Sonneneinstrahlung für Energieeinträge in das Gebäude und reduziert somit Heizkosten.

Direkte Sonnenstrahlung

Im Sommer hält die Pergola die steil einfallende, direkte Sonnenstrahlung vom Gebäudeinneren ab – ohne dabei die Ausblick nach Außen einzuschränken. Im Winter kann das direkte Sonnenlicht tief in das Gebäude eindringen.

Schema-Pergola-2

Diffuse Himmelsstrahlung

Im Gegensatz zu einem opaken, massiven Vordach kann bei einer Pergola durch die Verwendung von Lamellen ein Teil der diffusen Himmelsstrahlung auf den Bereich unterhalb der Pergola und in das Innere des Gebäudes einfallen. Trotz funktionierendem Sonnenschutz ist eine ausreichende Helligkeit im Innenraum gegeben.

Schema-Pergola

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Verschattung der Gruppenräume des Kindergartens in Neufeld an der Leitha

Fotos: SOLID architecture ZT GmbH, Kurt Kuball
Grafiken: SOLID architecture ZT GmbH

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